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Gusseisenpfanne: Die 7 besten Tipps für Pflege & Verwendung

Gusseisenpfanne Pflege Reinigung

In einer Gusseisenpfanne wird die Wärme gleichmäßig verteilt, das führt zu einem herrlichen Kochergebnis. Sie zaubern damit schmackhafte Steaks, krosse Bratkartoffel und leckere Gemüsegerichte. Wird sie richtig gepflegt, ist eine Pfanne aus Gusseisen eine Anschaffung für das ganze Leben.

1. Gusseisenpfanne einbrennen

Pfannen aus Rohgusseisen (nicht beschichtet) müssen im Gegensatz zu emaillierten Modellen aus Gusseisen eingebrannt werden, damit sich durch die Zersetzung des Öls eine Antihaftschicht bildet.

Manche Hersteller liefern die Gusseisenpfannen schon fertig eingebrannt. Fallst Sie ein nicht eingebranntes Produkt kaufen, können Sie die Pfanne selbst im Backrohr einbrennen.

Einfacher geht es, wenn Sie in der Pfanne ein Gemisch aus hoch erhitzbarem Öl (wie etwa Rapsöl oder Leinöl) und Salz so stark erwärmen bis es zu rauchen beginnt. Verwenden Sie dazu kein Olivenöl, denn es lässt sich nicht so hoch erhitzen. Sobald das Gemisch qualmt, wird es weggeschüttet. Danach wird die Pfanne noch mithilfe eines Tuches mit ein wenig Öl eingerieben.

Extra Tipp von Christian Henze (Deutscher Starkoch): "Zehn Esslöffel Salz in die Pfanne geben und auf die Herdplatte stellen. Drei, vier Minuten warten, bis die Pfanne richtig heiß wird und das Salz sich verfärbt. Das Salz vorsichtig auskippen, die Pfanne mit Küchenpapier säubern, anschließend mit Öl ausreiben. Durch dieses 'Ausbrennen' klebt die Pfanne nie wieder an." (Quelle: sz.de)

Einbrennen wird bei Gusseisenpfannen aus Roh-Material durchgeführt, keinesfalls aber bei emailliertem Gusseisen! Eine Pfanne aus emailliertem Gusseisen ist sofort einsatzbereit.

2. Die Pfanne aus Gusseisen reinigen

Das Material Gusseisen wird schon sehr lange zur Anfertigung von Kochgeschirr verwendet. Trotzdem hat das Geschirr bis heute nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt.

Die Reinigung der gusseisernen Pfannen und Bräter ist einfach, wenn man weiß worauf es zu achten gilt. Das Gusseisen-Kochgeschirr gehört nicht in die Spülmaschine und muss daher per Hand gewaschen werden. Ansonsten würden die nicht beschichteten Gusseisenpfannen ihre Antihaftschicht (Patina) und könnten dadurch rosten. Emaillierte Pfannen aus Guss verlieren im Geschirrspüler häufig ihren schönen Glanz.

Pfannen aus Gusseisen werden nach dem Auskühlen mit Küchenpapier ausgewischt und eventuell mit lauwarmen Wasser nachgespült. Sie sollten auf keinen Fall im heißen Zustand mit kaltem Wasser "geschockt" werden, um eine Beschädigung zu vermeiden.

3. Pflege nach der Reinigung

Nach der Reinigung können Sie die trockene Gusseisenpfanne (nicht beschichtete Version) noch mit etwas Speiseöl einreiben. Dadurch wird die Patina-Bildung zusätzlich unterstützt. Bei richtiger Pflege wird Ihre Pfanne auch nicht rosten. 

Die emaillierte Pfanne können Sie einfach im getrockneten Zustand lagern (kein Ölen notwendig).

4. Keine Kratzer auf der Glaskeramik-Kochplatte

Die Pfannen aus Gusseisen haben ein hohes Gewicht. Daher sollten sie auf der Glaskeramik-Kochplatte nicht geschoben werden. Wenn Sie die Pfanne hochheben, verhindern Sie ein Verkratzen des Kochfeldes.

5. Nicht auf die heiße Kochplatte stellen!

In der Gusseisen-Pfanne lassen sich unschlagbar leckere Spezialitäten zubereiten. Deshalb sind die Modelle bei Profiköchen und Hobbygourmets gleichermaßen beliebt.

In den Pfannen können Sie sensible Lebensmittel bei moderaten Temperaturen garen und ebenso Steaks bei hoher Hitze anbraten. Allerdings sollte die Gusseisenpfanne nicht direkt auf das heiße Kochfeld gestellt werden. Erwärmen Sie die Kochplatte eher stufenweise. Nach der Verwendung der Pfanne sollte diese nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt werden.

.6. Gusseisenpfanne für Induktion geeignet

Die robusten Pfannen aus Gusseisen bringen die Röstaromen hervorragend zur Geltung. Sie eignen sich für alle Herdarten. Modelle ohne Holzgriffen können Sie auch im Backrohr verwenden.

Gusseiserne Pfannen bewähren sich auf dem Gas- oder Elektroherd ebenso gut wie auf einem Induktionsherd. Sie können sogar auf einem Holzkohle- oder Elektrogrill und über offenem Feuer ihre Stärken ausspielen.

TIPP: Emaillierte Gusseisenpfannen sollten nicht Temperaturen über 260 °C ausgesetzt werden und auch offene Flammen an ihren Seitenwänden sind tabu.

7. Wie funktioniert die gusseiserne Pfanne am besten?

Gusseisen ist ein exzellenter Wärmeleiter und speichert die Hitze sehr gut. Am besten funktioniert die Pfanne auf einem mittel-erhitztem Kochfeld.

Je nach Herd-Art wird die Kochplatte 2 bis 5 Minuten erhitzt. Dann stellen Sie die Hitze auf Mittelstufe, um weiter an Ihren Gerichten zu zaubern. Die höchste Stufe sollte gar nicht gewählt werden.