Bräter/Schmortöpfe

Schmortopf aus Gusseisen

1. Was ist ein Schmortopf?

Bei einem Schmortopf handelt es sich in der Regel um einen dickwandigen Kochtopf mit Deckel.

Schmortöpfe sind zum langsamen Garen auf der Herdplatte gedacht. Einige der Schmortöpfe können auch im Backrohr verwendet werden. Diese Produkte werden dann als "Bräter" bezeichnet.

Wegen des dickeren Bodens kann sich die Hitze gut in einem Schmortopf (besonders in gusseisernen Schmortöpfen!) verteilen und sie bleibt zudem länger gespeichert. Alle zubereiteten Speisen darin werden besonders zart und saftig. Die Flüssigkeiten zum Schmoren lassen sich problemlos beifügen.

Am besten ist es, wenn der Deckel während des Garvorgangs auf dem Schmortopf bleibt. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass der Schmortopf-Deckel auch mitgeliefert wird.

Gusseisen Schmortopf rund

Gusseisen Schmortopf rund, 20 cm, lila

2. Kurz zur Schmortechnik: Was ist darunter zu verstehen?

Schmoren ist eine Garmethode, die aus einer Kombination zwischen dem Braten und Dünsten besteht. Dabei werden sogar etwas zähere Fleischstücke butterweich. 

Am beliebtesten sind robuste Schmortöpfe aus Gusseisen. Sie eignen sich zum Kochen, Braten und Schmoren bei niedrigen Temperaturen.

Das Fleisch wird zuerst in heißem Fett heiß angebraten, damit kein Fleischsaft austreten kann. Dabei entstehen Röstaromen, die für einen besonders guten Geschmack sorgen. Anschließend gibt man ein wenig gut gewürzte Brühe zum Fleisch, Geflügel oder Hühnchen.

Die Lebensmittel sollten nur etwa bis zu einem Viertel mit der Flüssigkeit bedeckt sein. Nun garen die Köstlichkeiten im Schmortopf bei schonenden Temperaturen im eigenen Saft.

Bestehen die Griffe und der Deckel des Topfs aus einem hitzefesten Material, kann der Bräter auch im Backofen verwendet werden.

3. Aus welchen Materialien kann ein Schmortopf hergestellt werden?

Schmortöpfe werden aus unterschiedlichen Materialien wie etwa: Edelstahl, Ton (Römertopf) oder anderer Keramik hergestellt. Am beliebtesten sind Schmortöpfe aus Gusseisen. Diese Töpfe werden von den Herstellern mit und ohne Emaillierung auf den Markt gebracht.

Die verschiedenen Arten: Schmortöpfe aus Edelstahl nehmen keine Gerüche von Nahrungsmittel an. Zudem lässt sich dieses Kochgeschirr leicht reinigen. Ein besonders angenehmer Aspekt an dem Edelstahl-Geschirr ist, dass es keine Rillen gibt, in denen sich Lebensmittelreste festsetzen könnten.

Schmortöpfe aus Ton erleben zurzeit ein Revival. In diesen dickwandigen Tontöpfen mit Deckel aus poröser Keramik schmoren die Nahrungsmittel langsam, ohne auszutrocknen.

4. Gusseisen Schmortöpfe

Besonders gute Schmortöpfe sind aus Gusseisen. Aus einem gusseisernen Schmortopf kann ein richtiger Gaumenschmaus auf den Tisch gebracht werden. Das eher schwere Kochgeschirr wird von den Herstellern mit und ohne Glasur auf den Markt gebracht. Die Hitze wird über den Boden an die Wände des Topfes abgegeben und bleibt sehr lange erhalten.

In Schmortöpfen aus Gusseisen lassen sich sowohl traditionelle Rezepte als auch moderne Gerichte umsetzen.

Rillettes im Schmortopf aus Gusseisen

Schmortopf Gusseisen oval, rot

4.1. Vorteile von Gusseisen Schmortöpfen

Schmortöpfe aus Gusseisen sind wahre Alleskönner. Sie eignen sich zum Kochen, Braten und Schmoren bei niedrigen Temperaturen.

In den Modellen zaubern ambitionierte Köchinnen/Köche herrliche Fleisch- und Fischgerichte. Auch Fleischrouladen, Hähnchen und Gemüsespezialitäten werden im gusseisernen Schmortopf zum Festmahl.

Gusseisen ist ein Naturmaterial mit exzellenten Eigenschaften. Es punktet mit einer gleichmäßigen Wärmeleistung. Zusammen mit dem Deckel kann der Schmortopf auf allen Herdarten inklusive Induktionsherd und Backofen zum Einsatz kommen.

4.2 Nachteile

Ein Topf aus Rohgusseisen ist eher schwer. Er darf nur mit der Hand abgewaschen werden, damit seine Patina nicht verloren geht. Beschichtete Gusseisen-Schmortöpfe sind stoßempfindlich. Sie geben anders als Modelle aus Rohgusseisen kein Eisen an die Nahrungsmittel ab.

5. Welche Gerichte kann man im Schmortopf machen?

Zum Kochen im Gusseisen-Schmortopf muss etwas Zeit mitgebracht werden. Die Lebensmittel werden scharf angebraten und anschließend mit etwas gut gewürzter Brühe aufgegossen. Die Speisen schmoren bei geschlossenem Deckel und niedrigen Temperaturen.

Im Internet sind viele Rezepte vorhanden, die sich problemlos umsetzen lassen. Der Klassiker ist natürlich der Schmorbraten, französisch: "Coq au Vin". Für einen zarten Braten im gusseisernen Schmortopf braucht man nur einige Zutaten wie Fleisch, Fett zum Anbraten, Möhren, Zwiebel und etwas gut gewürzte Fleisch- oder Gemüsebrühe. In dem gusseisernen Kochgeschirr gelingen auch Gulasch, Gemüseeintöpfe, Rouladen und Ragouts sehr gut.

6. Gusseisen Schmortopf – welche Größe?

Interessierte Köchinnen/Köche erhalten die gusseisernen Schmortöpfe mit runden oder ovalen Formen. Beim Kauf ist es wichtig auf den Durchmesser der Kochplatten zu achten, die am eigenen Herd zur Verfügung stehen.

Sehr beliebt sind runde Schmortöpfe mit einem höheren Rand und einem Durchmesser von 24 Zentimeter. Dank ihres Volumens von zirka 5 Liter können in diesen Universaltöpfen vier bis sechs leckere Portionen gezaubert werden.

7. Ist ein Bräter ein Schmortopf?

Ein größerer Oval-Schmortopf mit zirka 28 cm Durchmesser kann auch als Bräter verwendet werden. Als Bräter sollte der Topf groß genug sein, dass die Köche ihre Lebensmittel komfortabel wenden können.

Besitzt das Modell zudem hitzefeste Griffe darf es auch in den Backofen.